Die Wohnungsbau-Genossenschaft Kiel-Ost eGEin traditionelles Unternehmen auf dem Ostufer.
Es hat noch nie geschadet, wenn man sich die Tradition bewahrt, jedoch gleichzeitig moderne und neue Erkenntnisse in Angriff nimmt, die Bauen und Wohnen nicht nur attraktiver, sondern auch preisgünstiger machen.
Das 19. Jahrhundert
1888 waren die Werften auf dem Gelände von der Hörn in Gaarden bis an den Klausdorfer weg in Ellerbek fertig. Immer mehr Menschen drängten in den Kieler Raum, weil sie hier Arbeit fanden. Dies führt sehr schnell zu unhaltbaren Zuständen. Turnhallen, Gartenlauben und Keller dienten als Wohnräume. Manche Betten wurden von Tag- und Nachtschichten genutzt.
Eine Idee wird geboren.
Im zweiten Halbjahr 1889 fand eine Vorstandssitzung der Kranken- und Sterbekasse für Gaarden, Kiel und Umgebung statt. Im verlaufe des Abends wurden die schlechten Wohnverhältnisse diskutiert. Man kam auf die Idee einen Bauverein zu gründen, um menschenwürdige Wohnungen zu erstellen um vor allen auch kinderreichen Familien, die von vielen Hauswirten nicht genommen wurde ein Heim zu bieten.
Diese Sitzung war die Geburtsstunde unserer Genossenschaft. Am 30. Dezember 1889 wurde die Gründung des Arbeiterbauvereins für Gaarden, Kiel und Umgebung mit 117 Mitgliedern beschlossen.
Das 20. Jahrhundert
1900 konnte bereits das 300. Richtfest gefeiert werden.
Bis 1944 entstanden 389 Mietwohnungen und 222 sog. Erwerbshäuser (Eigenheime).
Durch die Nähe zu den Werften wurde der Wohnungsbestand der Genossenschaft bis zum Ende des 2. Weltkrieges zu dreiviertel zerstört oder beschädigt.
Nach dem zweiten Weltkrieg bestand die Aufgabe der Genossenschaft zunächst im Wiederaufbau des zerstörten oder beschädigten Wohnungsbestandes. Man orientierte sich von Anfang architektonisch an den international als städtebauliche Vorbilder anerkannten Wohnsiedlungsformen.



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